Preußische Zentral-Turnanstalt

Aus Hochschulgeschichte
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" Den zweiten Vortrag des 1\bends hielt Hr. Lucht über den "Neubau der kg!. Landes-Turnanstalt in Spandau". Redner gab zunächst einen geschichtlichen Ueberblick über diePllege der Leibesübungen, beginnen.d mit der Gymnastik der Griechen und Römer und endigend mit der Einführung des Turnens in Preußen durch Jahn. Gedeckte Räume für das Turnen kannte aber auch er njcht. Die Unbilden der Witterung erzwinf;!en 'dann schließlich die I\usführung gedeckter Räume. Nach längerem Verbot des Turnens wird 1847 dieses zunächst für diefumee wieder aufgenommen. Es entsteht die ZentralTurnanstalt in Berlin, die bald aber auch Zivillehrer ausbildete. Erst 1 77 wird für die letzteren die kgl. Turnlehrer - Bildungsanstalt geschaHen, die 1 79 nun einen Saal in der Friedrich-Straße in Berlin erhielt. Die wachsenden 1\ufgaben dieser f\nstalt veranlaßten dann den 1908-1911 ausgeführten Neubau in Spandau, dem auch ein Bootshaus und eineFlußbadeanstaltangegliedert sind. Der Vortragende schildert nun unter Vorlührung von Lichtbildern die Neuanlage, die vierTurnballen zu eJ)ener Erde und eine offene Halle besitzt, die Verwendung findet bei regnerischer, aber nicht kühler Witterung. Die ganze Neubau-f\nlage ist unter dem Gesichtswinkel entstanden, den Turnbetrieb nach Möglichkeit ins Freie au~dehnen zu können. Die Nebenräumlichkeiten werden 10 weitgehendstem Maße den heutigen f\nforderung~n der Hygiene gerecht. Der Vortragende erläutert ~elter an zahlreichen Lichtbildern die wichtigsten Einnchtungen und konstruktiven f\nordnungen der neuen f\nstalt. Zum Schluß wurde eineI\nzahl Lichtbilder vorgeführt, die den stetigen Fortschritt wiederspiegeln, den die Pflege der Leibesübungen in Deutschland gemacht hat."[1]