Heinrich Lübke

Aus Hochschulgeschichte
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Heinrich Lübke (* 1894-10-14 in Enkhausen, † 1972-04-06 in Bonn) war Mitglied der KDStV Ascania Bonn.

Familie

Heinrich Lübke war das siebte von acht Kindern des Schuhmachermeisters Friedrich-Wilhelm (Fritz) Lübke und dessen Ehefrau Karoline (geb. Becker). Er heiratete 1929/1930 Wilhelmine Lübke (geb. Keuthen); die Ehe blieb kinderlos.

Beruf

Nach dem Abitur (1913) studierte Lübke Geodäsie, Landwirtschaft und Kulturbautechnik an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Bonn; das Studium wurde durch den Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg (1914–1918) unterbrochen und 1921 mit dem Examen als Vermessungs- und Kulturingenieur abgeschlossen. Anschließend studierte er u. a. Nationalökonomie (u. a. in Münster und Berlin) und arbeitete in landwirtschaftlichen Organisationen sowie im Siedlungs- und Wohnungsbau. Politisch war er zunächst in der Zentrumspartei, später in der CDU aktiv; u. a. war er Minister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Nordrhein-Westfalen (1947–1952), Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (1953–1959) und von 1959 bis 1969 der zweite Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland.

Eigene Werke

  • Aufgabe und Verpflichtung. Auszüge aus Reden (1965).
  • Reden und Ansprachen aus der Amtszeit als Bundespräsident (1959–1969).

Literatur und Quellen

  • Lebendiges Museum Online (LeMO): „Heinrich Lübke (1894–1972)“.
  • Konrad-Adenauer-Stiftung: Biografie Heinrich Lübke.
  • Der Bundespräsident (bundespraesident.de): „Heinrich Lübke (1959–1969)“.
  • Landtag NRW: Lebenslauf Heinrich Lübke.
  • Wikipedia: „Heinrich Lübke“.