Martin Hanitzsch

Aus Hochschulgeschichte
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Datei:Martin Hanitzsch-1913.jpg
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Martin Theodor Hanitzsch (* 1862-03-28 in Dittersdorf; * † 1946-12-24[1] oder 28[2] in Großbothen) war ein bedeutender Geistlicher und gründete während seines Studiums den akademischen Verein Litterarischer Abend zu Leipzig (heute: Turnerschaft Fridericiana Mannheim) bei.

Lebenslauf

Familie

  • Religion: Evangelisch-Lutherisch,[3] getauft am 1862-04-02[4]
  • Vaterland: Sachsen[5]
  • Vater: Karl Wilhelm Hanitzsch, Kantor[6] und Kirchschullehrer in Dittersdorf[7]
  • Mutter: Agnes Maria Hanitzsch, geb. Dittrich aus Dittersdorf[8]
  • Geschwister:[9]
    • 1. Tochter: Maria Hanna, *1841-09-02[10]
    • 2. Tochter: Maria Cäcilie, *1843-08-08[11]
    • 1. Sohn: Carl Johannes, * 1845-05-13 t 1846
    • 3. Tochter: totgeburt *1847-12-02[12]
    • 4. Tochter: Laura Loestine,* 1849-10-27
    • 5. Tochter: Agnes Albertine, * 1852-07-19
    • 2. Sohn: Georg Heinrich, * 1856-12-30
    • 3. Sohn: Martin Theodor * 1862
  • Ehefrau: ??
  • Kinder:
    • Studienrat Helmut Drese (Pflegesohn)

Kindheit

Hanitzsch besuchte von 1876[13] bis 1882 das Gymnasium zum heiligen Kreuz Dresden und legte zu Ostern 1882 (bzw. am 1882-03-25 [14]) seine Reifeprüfung in Theologie ab.[15]

Studium und Korporation

Hanitzsch immatrikulierte sich mit 20 Jahren am 19.04.1882 an der Theologischen Fakultät der Universität Leipzig, wohnhaft in der Grimmaischen Str. 31, III.[16]

Beruf

  • 1886-1888 Hauslehrer Rittergut Leisenau[19]
  • 1888-05-16 Zweite Theologische Prüfung am Ev.-Luth. Landeskonsistorium Dresden[20]
  • 1888-05 bis 1888-07 Pfarrgehilfe in Schmannewitz[21]
  • 1888-07-08 Ordination[22]
  • 1888 Pfarrer in Nikolaikirche Leipzig (Hilfsgeistl.)[23]
  • 1888 Pfarrer in Schmannewitz (Hilfsgeistl.)[24]
  • 1889 Diakon in Lutherkirche in Döhlen[25]
  • 1891 Dom-Diakon in Freiberg[26]
  • 1898 Pastor Thomaskirche Lips >>angefragt 13.10.<< bzw. Diakon an Thomaskirche in Leipzig[27]
  • 1912 Pfarrer an St. Annen in Annaberg[28]
  • 1912[29] (1919 falsch!) Superintendent der Ephorie Annaberg
  • 1926 Oberkirchenrat
  • 1929-04-01 Emeritierung[30]

Ehrungen

Literatur und Quellen

Quellen

  • Kirchbuch Dittersdorf; Hier nach postalischer Auskunft durch Friedmar Altwein vom 18.03.2021.
  • UAL, Matrikelabschrift, Rep. M 32_64624.
  • Landeskirchenarchiv Dresden; hier nach Mail von K.S., Leiterin des Landeskichenarchivs, vom 19.10.2020 an Norman Rönz.
    • Bestand 2, Nr. 2803
    • Bestand 42, Nr. 110

Literatur

  • Amtskalender für evangelisch-lutherische Geistliche im Königsreich Sachsen auf das Jahr 1913, herausgegeben von der Niedererzgebirgischen Predigerkonferenz, Gautzsch bei Leipzig, S. 91. (Porträtbild)
  • Helmut Drese: Lebenslauf Martin Hanitzsch (befindet sich im Ev Landesarchiv Sachsen) [1]
  • Pfarrbuch Sachsen Online, abgerufen am 20.10.2020.

Eigene Werke / Vorträge

  • Evangelisch-lutherische Landeskirche, in: Sachsen unter König Albert, Die Entwicklung des Königreichs Sachsen auf allen Gebieten des Volks- und Staatslebens in den Jahren 1873-1898, Leipzig 1898.
  • Die Gründung des Thomasstifts und der anderen gottesdienstlichen Stellen Leipzigs (= Vortrag, gehalten in Gaststätte Thüringer Hof am 24.02.1904) [2]
  • Mitarbeit an: Adolf Ohly: Mancherlei Gaben und ein Geist (= homiletische Vierteljahresschrift für das evangelische Deutschland), Wiesbaden oJ.
"Hanitzsch war häufig Festprediger, besonders auf Festen vom Gustav-Adolf-Werk und veröffentlichte eine Reihe gedruckter Festpredigten. Er veröffentlichte auch Artikel u. a. in der homiletischen Vierteljahresschrift für das evangelische Deutschland „Mancherlei Gaben und ein Geist“.[31]

Endnoten

  1. ↑ Vgl. Landeskirchenarchiv Dresden, Bestand 42.
  2. ↑ Vgl. Landeskirchenarchiv Dresden, Bestand 2.
  3. ↑ Vgl. UAL, Matrikelabschrift.
  4. ↑ Vgl. Kirchbuch Dittersdorf.
  5. ↑ Vgl. UAL, Matrikelabschrift.
  6. ↑ Vgl. UAL, Matrikelabschrift.
  7. ↑ Vgl. Kirchbuch Dittersdorf.
  8. ↑ Vgl. Kirchbuch Dittersdorf.
  9. ↑ Vgl. Kirchbuch Dittersdorf.
  10. ↑ Laut Mail von Friedmar Altwein an NR vom 05.04.2021.
  11. ↑ Laut Mail von Friedmar Altwein an NR vom 05.04.2021.
  12. ↑ Laut Mail von Friedmar Altwein an NR vom 05.04.2021.
  13. ↑ Vgl. Pfarrbuch Sachsen
  14. ↑ Vgl. Landeskirchenarchiv Dresden, Bestand 2.
  15. ↑ Vgl. Theodor Urbach: Kleine Chronik der Kreuzschule, 2. Teil, 1866-1891, Dresden um 1891 [zum 25. Neubaujubiläum] (Digitalisat), S. 42.
  16. ↑ Vgl. UAL, Matrikelabschrift.
  17. ↑ Vgl. UAL, Matrikelabschrift.
  18. ↑ Vgl. Landeskirchenarchiv Dresden, Bestand 2.
  19. ↑ Vgl. Landeskirchenarchiv Dresden, Bestand 2.
  20. ↑ Vgl. Landeskirchenarchiv Dresden, Bestand 2.
  21. ↑ Vgl. Landeskirchenarchiv Dresden, Bestand 2.
  22. ↑ Vgl. Landeskirchenarchiv Dresden, Bestand 2.
  23. ↑ Vgl. Pfarrerbuch Sachsen.
  24. ↑ Vgl. Pfarrerbuch Sachsen.
  25. ↑ Vgl. Pfarrerbuch Sachsen.
  26. ↑ Vgl. Pfarrerbuch Sachsen.
  27. ↑ Vgl. Pfarrerbuch Sachsen.
  28. ↑ Vgl. Pfarrerbuch Sachsen.
  29. ↑ Mail des Ephoralsekretariats vom 12.10.2020: (...)einer mir vorliegenden Liste der bisherigen Superintendenten kann ich nur entnehmen, dass Sup. Hanitzsch wohl 1862 geborgen(sic) wurde und 1912 Superintendent in Annaberg wurde.<br/Vgl. https://pfarrerbuch.de/sachsen/person/519008774, abgerufen am 14.10.2020.
  30. ↑ Vgl. Pfarrerbuch Sachsen.
  31. ↑ Vgl. Landeskirchenarchiv Dresden, Bestand 2.