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* JJJJ-MM-TT Der offiziöse Spieleabend wurde zur offiziellen Einrichtung > Somit gab es zwei offizielle Pflichtabende; Um finanziell mehr Spiel zu bekommen, u.a. Anmietung eines Klaviers, musste jeder Aktive pro Pflichtabend 25 Pfennige (= 2 Bier) entrichten.  <ref>Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 13.</ref>
* JJJJ-MM-TT Der offiziöse Spieleabend wurde zur offiziellen Einrichtung > Somit gab es zwei offizielle Pflichtabende; Um finanziell mehr Spiel zu bekommen, u.a. Anmietung eines Klaviers, musste jeder Aktive pro Pflichtabend 25 Pfennige (= 2 Bier) entrichten.  <ref>Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 13.</ref>
* JJJJ-MM-TT Füchse erhielten zweimonatige Probezeit ohne Stimmrecht; Anschl. endgültige Aufnahme mit einer 2/3-Mehrheit der Burschen. <ref>Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 13.</ref>
* JJJJ-MM-TT Füchse erhielten zweimonatige Probezeit ohne Stimmrecht; Anschl. endgültige Aufnahme mit einer 2/3-Mehrheit der Burschen. <ref>Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 13.</ref>
* Vorträge jener Jahre:
* Vorträge jener Jahre, die alle vorher durch die Universitätsbehörden genehmigt werden mussten:<ref>Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 14.</ref>
** [[Otto Immisch]]: Humor der Sprache
** [[Otto Immisch]]: Humor der Sprache
** [[Rudolf Proelß]]: Währungsfragen
** [[Rudolf Proelß]]: Währungsfragen
** [[Martin Donndorf]]: Eduard Mörike
** [[Martin Donndorf]]: Eduard Mörike
** [[Walther Zenker]]: Franciscus von Assisi
** [[Walther Zenker]]: Franciscus von Assisi
** [[Walter Reichel]]: Welt der Sprache| Das Spiel
** [[Walter Reichel]]: Welt der Sprache und Das Spiel
** [[Rudolf Dietrich]]: Geschichtl. Entwicklung des Dogmas der Infalibilität
** [[Rudolf Dietrich]]: Geschichtl. Entwicklung des Dogmas der Infalibilität
** Illgner: Steuern
** Illgner: Steuern
**  
** [[Otto Krause]]: Mirabeau
*
** [[Hans Taaks]]: Geschichtliche Entwicklung des modernen Kriegsschiffes unter Berücksichtigung der Panzerfrage
** [[Robert Hoppe]]: Chemie des täglichen Lebens
** [[Paul Mützel]]: Kriegslyrik 1813 und 1870
** Als Peters über "Grundideen des Sozialismus" referieren wollte, musste zusätzlich eine Genehmigung des Polizeipräsidiums erfolgen.
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X|Restaurant ZUm Rosenthal
X|Restaurant ZUm Rosenthal
X|Polizeipräsidium Leipzig
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==== 1886 ====


== Stammbuch LLA (#1-33) ==
== Stammbuch LLA (#1-33) ==

Version vom 4. Februar 2021, 19:52 Uhr

Fridericiana als akademischer Verein - die ersten 19 Jahre in Leipzig (= Arbeitstitel für die Festschrift zum 140. Stiftungsfest der Turnerschaft Fridericiana Mannheim)

Von der Reichsgründung bis zur Gründung des Litt. Abend zu Leipzig (1871-1882)

Dresden - Heimat der Gründergeneration

Universität und Korporationen in Leipzig

Der Litterarische Abend zu Leipzig (LA) (1882-1885)

Das "korporierte Leipzig" um 1882

Neugründung eines Zirkels statt Beitritt

Die Rudelsburg

Aktivitäten und Ziele des LA

1882

  • 1882-07-16 Gründungsidee auf der Rudelsburg durch Conpennäler der 1882 abgegangenen Crucianer[1]
  • Erstes Prinzip: Kein Kneipverein, sondern mit wissenschaftlichem Charakter.[2]
  • Über die Sommerferien: Entwicklung des Wappens und Zirkels (Semper idem) durch Artur Maeser, der auch die treibende Kraft der Vereinsgründung war, mit dem Wahlspruch Vivant Litterae; Beschlussfassung im garten von Maesers Vaterhaus auf dem Weißen Hirsch in Dresden.[3]
  • 1882-11-03 Erstes Treffen im Restaurant Gallert, Ecke Brüder- und Jablonowskistraße, mit Vortrag von Otto Immisch zum "Ursprung der Sprache".[4]
  • 1882-11-17 Zweite Sitzung; Beschluss der Statuten, u.a. dreigliedrige Sitzungen: Wissenschaftlicher Teil, geschäftlicher und gemütlicher; Vortrag von Paul Lissel zu "Sozialismus und Kommunismus"; Mittlerweile schon 11 Mitglieder; Vorstandswahlen: Vorsitzer Immisch xxx, Schriftwart Maeser xx, Kneipwart (= Kneippräside) Hanitzsch x (Reihenfolge hatte sich so in Lips bei einigen Korporationen eingebürgert).[5]
  • 1882-11-27 Festlegung Vereinspfiff[6]
  • "strenge Zucht" > Wer Beitrag von 1,50 Mark nicht bis Monatsmitte gezahlt hatte, musste doppelt zahlen; Unentschuldigtes Fehlen am Convent oder Exkneipen kostete 3 Mark; Referenz: Bier lag bei 13 Pfennig.[7]
  • 1882-12-18 Anmeldung beim Universitätsgericht Leipzig > Chrakter einer rite bestehenden akademischen Vereinigung[8]
  • 1882-12-20 1. Weihnachtsfeier in einem 4x4-Meter Kneipzimmer[9]
  • JJJJ-MM-TT Anregung der in Berlin studierenden Mitglieder: Kartell mit Verein Alter Gymnasiasten Berlin zur besseren Kontaktermöglichung > Convent sah dies noch nicht als notwendig[10]
  • Satisfaktionsstandpunkt: Unbedingte Satisfaktion ist Sache jedes einzelnen; LLA hat damit nichts zu tun solange keine Ehrenrürigkeit vorhanden war.[11]
  • JJJJ-MM-TT (Abschlussconvent WS 1882/1883): Bisheriger Kneipraum war unzureichend > Wechsel in 1. Etage Universitätskeller in Ritterstraße[12]

1883

  • SS Einführung Fuchsenzeit[13]
  • Auspauken der Füchse nach leipziger SC-Comment[14]
  • 1883-05-23 Einführung Bierzipf hellblau-silber-dunkelblau // Pauliner haben hellblau-silber-hellblau![15]
  • 1883-07-15 1. Stiftungsfest auf der Rudelsburg [16]
  • 1883-07-16 Frühschoppen; Kommers mit Vortrag von Otto Immisch über "das antike Symposion", um dem Grundsatz der Wissenschaftlichkeit Geltung zu verleihen; bereits 5 Mitglieder in Berlin bildeten eine Ortsgruppe; Diese Ortsgruppe Berlin wurde durch einen Vertreter repräsentiert und überbrachte ein von Theodor Gerlach verfasstes und komponiertes Lied [17]
  • 1883-10-29 Convents-Beschluss: Anschaffung von Schärpen und Baretten, da die "schlicht(e) bürgerliche Kleidung ohne studentische Kennzeichen"[18] den verein nach Maeser im akademischen Umfeld nicht zur Geltung bringt.

1884

  • Das Bestreben kam auf, mit anderen (nicht Leupziger) Vereinen zu kooperieren, um die "Isolation" zu beenden, die eigenen Ansichten nach außen besser vertreten zu können und Beziehungen zu knüpfen > Auswärtige mittlerweile in Berlin, Kiel, Göttingen, Tübingen und Straßburg[19]
  • Selbstbewusstsein bereits stark gestiegen > Auslese bei den Füchsen; Im WS 84/85 wurden 2 Füchse kurzerhand ausgeschlossen[20]
  • Innere Struktur festigte sich mit den hinzukommenden Nachgründergenerationen > Junge strebten nach geschlossener Korporation; Zwischen Füchsen und Burschen verstärkte sich die Differenzierung; Zur Burschung musste ein mindstens mit genügend beurteilter Vortrag gehalten werden sowie Bewertung des allgemeinen Auftertens und des wissenschaftlichen Strebens. [21]
  • FM wurde in die Statuten aufgenommen [22]
  • Einrichtung eines ständigen, aber noch inoffiziellen Fechtbodens; Ausarbeitung von Fechtstatuten [23]

1885

  • 1885-02-15 Umzug in Restaurant Cajeri in der Roßstr. 6 > erwies sich bals als "unzulänglich" > Wechsel in Restaurant Goldene Kugel in Parkstraße 2. [24]
  • Anschaffung eigener Bibliothek auf Anstoß Heinrich Bach, um Wissenschaftsprinzip nachzukommen und sofort "strittige Punkte" in Diskussionen prüfen zu können. [25]
  • Mitglieder mit Examen erhielten Ernennung zum Alter Herr > keine praktische Auswirkung, da es noch keine institutionalisierte AH-Schaft mit Beitragspflicht gab. [26]
  • LitAbend wurde von außenstehenden als "Lesekränzchen" wahrgenommen > allmählich der breite Wunsch einer Namensanpassung, um jegliche Missdeutung auszuschließen; Einzelne - allen voran Paul Mützel - strebten eine straffere Form an gegen den Willen der Älteren. [27]
  • 1885-11-24 Convents-Beschluss: Namenswechsel zu Studentisch-Wissenschaftlicher Verein Fridericiana Leipzig mit 19 Stimmen[28] in Anlehnung an den Universitätsgründer Friedrich der Streitbare; Zur weiteren Wahl standen Gothia, Lipsia, Wettinia und Albertina; Zirkel und Farben blieben unverändert. [29]

>> Restliches WS 1885/86 siehe Benutzer:Norman_Rönz/FridericianaAkadVerein#1885_2

Der Studentisch-Wissenschaftlicher Verein Fridericiana Leipzig (SWVF) (1885-1901)

Das "korporierte Leipzig" um 1885

Weiterentwicklung zum akademischen Verein

Aktivitäten und Ziele des SWVF

1885

>> Vorheriges WS 1885/86 siehe Benutzer:Norman_Rönz/FridericianaAkadVerein#1885

  • 1885 Weihnachtskneipe im Restaurant Zum Rosenthal, da eigene Kneipe zu klein; Ablauf: lange Bierzeitung, zahlreiche Lieder etc. [30]
  • Ausbau der Bibliothek mit Bach als Bibliothekar und einem fakultätsrepräsentativen Beirat. [31]
  • JJJJ-MM-TT Conventsbeschluss zur Aufnahme eines Kartellverhältnisses > Kontaktaufnahme zu einem Hallenser verein. [32]
  • JJJJ-MM-TT Der offiziöse Spieleabend wurde zur offiziellen Einrichtung > Somit gab es zwei offizielle Pflichtabende; Um finanziell mehr Spiel zu bekommen, u.a. Anmietung eines Klaviers, musste jeder Aktive pro Pflichtabend 25 Pfennige (= 2 Bier) entrichten. [33]
  • JJJJ-MM-TT Füchse erhielten zweimonatige Probezeit ohne Stimmrecht; Anschl. endgültige Aufnahme mit einer 2/3-Mehrheit der Burschen. [34]
  • Vorträge jener Jahre, die alle vorher durch die Universitätsbehörden genehmigt werden mussten:[35]

1886

Stammbuch LLA (#1-33)

Die Forschungen zu den einzelnen Bundesbrüdern finden sich im jeweiligen Artikel.

Quellen

Literatur

Dresden

Literatur Status UBHU UBFU StaBi ZLB UBLips UBWü SLUB
Andreas Krase (Hg.): Dresden im 19. Jahrhundert. Frühe Photographien 1850-1914, o.O. 2020.
Stadtkarten 19. Jahrhundert [1]

Leipzig

  • Einst und Jetzt
    • Bd. 5 - Plavia 1877/78
    • Bd 44 - Thüringer Hof
    • Bd 50 - Leipziger Pistolenduelle 19 Jh
    • Bd 54 - Unigericht Lips 19 Jh
    • Bd 55 - Leipziger Karzerbild
    • Bd 61 - Corpsstudenten im Karzer 1862-1879
  • Weiß, Egbert: Aktiv in der Monarchie. Leipziger Corpsstudenten von 1807 bis 1918. Lebensläufe der Lausitzer (= Bd. 1 der Matrikel des

Corps Lusatia zu Leipzig), Leipzig 2017, 528 S.


Einzelnachweis

  1. ↑ Vgl. 100 Jahre Fridericiana, S. 7.
  2. ↑ Vgl. 100 Jahre Fridericiana, S. 7.
  3. ↑ Vgl. 100 Jahre Fridericiana, S. 8.
  4. ↑ Vgl. 100 Jahre Fridericiana, S. 8.
  5. ↑ Vgl. 100 Jahre Fridericiana, S. 8.
  6. ↑ Vgl. 100 Jahre Fridericiana, S. 9.
  7. ↑ Vgl. 100 Jahre Fridericiana, S. 9.
  8. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 8.
  9. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 9.
  10. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 9.
  11. ↑ Vgl. 100 Jahre Fridericiana, S. 9.
  12. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 9.
    https://research.uni-leipzig.de/agintern/leipzig_gestern_heute/ritterstrasse.htm
  13. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 10.
  14. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 10.
  15. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 10.
  16. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 10.
  17. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 11.
  18. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 11.
  19. ↑ Vgl. 100 Jahre Fridericiana, S. 11.
  20. ↑ 100 Jahre Fridericiana, S. 11.
  21. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 11.
  22. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 11.
  23. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 12.
  24. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 12.
  25. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 12.
  26. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 12.
  27. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 12.
  28. ↑ Laut Frid100 waren es 19 Fürstimmen, aber das hätte ja bedeutet, dass fast alle Mitglieder - auch die auswärtigen und AH -mitgestimmt hätten. War das so?
  29. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 12f.
  30. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 13.
  31. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 13.
  32. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 13.
  33. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 13.
  34. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 13.
  35. ↑ Vg. 100 Jahre Fridericiana, S. 14.